Geschäftsmodelle |
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Unterschiedliche Geschäftsmodelle: welches passt (zu) Ihnen?
Eine relativ einfache Form, sich selbstständig zu machen, ist die Übernahme eines bereits erfolgreich auf dem Markt agierenden Betriebs.
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Modell |
Fragen/Hinweise |
Vorteile |
Nachteile/Risiken |
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Übernahme eines bestehenden Betriebs |
Sind Strukturen im Betrieb bewährt? |
Das Konzept des jeweiligen Betriebes ist erprobt und hat sich bereits auf dem Markt bewährt. |
Meist mittelständische Inhaber-geprägte Unternehmen. Veränderungen werden verkannt. Mögliche Folge: Gute, über lange Zeit bewährte Kontakte gehen verloren |
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Sind Ihre (Berufs-)Erfahrungen ausreichend? |
Kunden- und/oder Lieferantenstamm sind bereits vorhanden. |
Übernahme eines gut eingeführten Betriebes hat ihren Preis. |
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Wie waren die Gewinne des Betriebes in den letzten Jahren? |
Von Anfang an qualifiziertes Personal. (Meist) Keine Mitarbeitersuche oder Einarbeitung nötig. |
Häufig ist bei Betriebsübernahme Konzept/Geschäftsfeld neu zu bestimmen. Dafür nötig: umfangreiche Entwicklungs- und Forschungsleistungen seitens des Juniorchefs. |
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Ist die Branche zukunftssicher? |
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Beteiligung an bestehendem Betrieb |
Wie sind die Zukunftsaussichten des Betriebes? |
Weichere Einarbeitung als bei Übernahme; Vorstufe zur Übernahme |
Von den Altgesellschaftern angenommene Gewinnerwartung zu optimistisch und daher kaum/nicht realisierbar |
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Sind die Regelungen im Gesellschaftervertrag für Sie annehmbar? |
Zugriff auf vorhandenes fachliches Know-how (kaufmännisch und/oder technisch) |
Sie haften für Verbindlichkeiten, je nach Gesellschaftsform auch auf gesamtes (auch privates) Vermögen erstreckt |
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Ist mit den Gesellschaftern des Betriebes die Verwirklichung Ihrer unternehmerischen Ziele möglich? |
Kapitalbedarf geringer (als bei Übernahme) |
Es können Fehlentscheidung und persönliche Disharmonien entstehen. |
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Bestehender Kundenstamm |
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Kooperation |
Wie ist Ihre persönliche Motivation? |
Höhere Leistungsfähigkeit |
Aufgabe (eines Teils) der Selbssttändigkeit. Sorgfältig prüfen, ob man dazu bereit ist. |
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Welche Kompetenzen/Kapazitäten bringen Sie ein? |
Bildung von Einkaufsgemeinschaften: Mengenrabatte beim Einkauf |
Längere/kompliziertere Abstimmungsprozesse (zumindest in der Anfangsphase) |
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Was erwarten Sie von Ihren Partnern? |
Gemeinsame Markterschließung: hohe Kostenersparnisse |
In kleineren Unternehmen werden Kooperations-Leistungen parallel zum Tagesgeschäft erbracht. Verfügbare Arbeitszeit ggf. zu knapp kalkuliert. |
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Welche Ziele verfolgen Sie bisher? |
Ergänzung/Erweiterung des (eigenen) Produktangebots |
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Was verändert sich durch eine Kooperation? |
Teilung von Verantwortung und Risiko |
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Optimierung der Auslastung (z. B. in Fertigung und Vertrieb) |
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Franchising (Mieten einer Unternehmensidee) |
Welche Fähigkeiten und Qualifikationen hat der Franchise-Geber? |
Verkauf einer Geschäftsidee, die sich bereits erfolgreich bewährt hat. |
Der Preis des Sicherheitsnetzes liegt in Einschränkung des unternehmerischen Entscheidungsspielraums |
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Sind das Unternehmen und die Geschäftsidee seriös? |
Franchise-Geber steuert wichtige Voraussetzungen wie Markttests und Kalkulationshilfen bei. Außerdem Unterstützung in Form von Aus- und Weiterbildung, Beratung und Werbung |
Wissen um Franchise-Spielregeln nicht ausreichend. |
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Franchise-geber eröffnet kein konkurrierendes Unternehmen im Gebiet des Franchise-nehmer |
Fehlendes kaufmännisches Wissen und mangelnde Vorbereitung |