Ski heil! |
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Ski heil! Und falls mal nicht...

Abfahrt, Langlauf, Snowboarding: Es geht los. Damit allerdings startet auch die Saison der Wintersportunfälle. Jährlich gibt es allein auf Östereichs Pisten bis zu 60.000 Verletzte, jeder siebte Wintersportler landet sogar im Krankenhaus. Zwar ist das Verletzungsrisiko bei Fußball, Handball und anderen Sportarten höher – weil aber auf der Piste alles schneller geht, sind die Verletzungen oft schwerwiegender, und zwischen 10 und 15% betreffen den Kopf. Die Helmempfehlung sollte also ernst genommen werden.
Sicherheit beginnt vor dem Schwung ins Tal. Eine gewisse sportliche Vorbereitung ist sinnvoll, „vom Schreibtisch auf die Piste" ist nicht die beste Idee. Dabei sollten auch gut Trainierte die Ermüdungssignale des Körpers ernst nehmen – und auch Ruhepausen einlegen. Und: Auch das Material sollte überprüft, gepflegt und gewartet werden. So werden speziell der Kantenschliff und die Einstellung der Sicherheitsbindung oft vernachlässigt. Auch alarmierend: 30% der fehlsichtigen Schneesportler gehen laut Deutschem Skiverband (DSV) ohne Sehhilfe auf die Piste – Brille oder noch besser Kontaktlinsen sind ein Muss.
Wichtig: Wer unversichert auf der Piste verunglückt, fährt auf Risiko. Rettungshubschrauber-Einsatz und eine Operation im Ausland schlagen schnell mit tausenden Euro zu Buche. Sehr empfehlenswert sind eine Auslandsreisekrankenversicherung, eine private Haftpflichtversicherung und eine Unfallpolice. So bleibt zumindest finanziell alles heil.
Die Privathaftpflicht-Versicherung gilt grundätzlich als wichtigster Schutz. Denn wer einen Zusammenstoß verschuldet, zahlt für den Anderen: von der Krankenhausrechnung über Verdienstausfall bis zum Schmerzensgeld. Eigene finanzielle Unfallfolgen fängt die private Berufsunfähigkeitsversicherung und/oder eine Unfallversicherung auf. Übrigens, für alle, die nach Österreich, Schweiz, Italien oder weiter weg in den Skiurlaub fahren, müssen eine private Auslandsreisekrankenversicherung besitzen: Dortige Kliniken behandeln meist nur gegen Barzahlung und Vorkasse, während die eigene Krankenkasse nur die Kosten deutscher Kliniken erstattet. Die Auslandsreise-Krankenversicherung übernimmt auch die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland.
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