Tipps für Zuhausebleiber

Sich nahe sein, ohne sich zu nahe zu kommen

  • Kaffeetrinken mit Oma und Opa/Enkel per WhatsApp Video
  • Weinprobe mit Freunden per Skype
  • Mal wieder einen Brief/eine Karte schreiben
 

Für die grauen Zellen

  • Eine neue Sprache lernen - zum Beispiel mit der App Duolingo - super für Kids geeignet
  • Bei Bildungseinrichtungen, Bibliotheken und in Mediatheken nach Onlineangeboten schauen - hier eine klitzekleine Auswahl: 
  • Schauen Sie nach digitalen Angeboten von Theatern oder Museen - viele bieten tolle online-Möglichkeiten. Hier einige Beispiele:
 

 Freizeit zu Hause 

  • Endlich mal Fotobücher fertigstellen - fast wie nochmal in Urlaub fahren
  • Ein altes Möbelstück restaurieren - stand schon lange im Keller und hat darauf gewartet
  • Versuchen Sie sich an einem 1000-Teile-Puzzle
  • Probieren Sie neue Brettspiele aus - es gibt unendlich viele
  • Endlich mal die gehorteten Zeichen- und Malutensilien ausprobieren
  • Ein Instrument lernen, denn das funktioniert prima per Videounterricht
  • Eine Handarbeit lernen: Nähen, Stricken, Häkeln, Klöppeln...
  • Testen Sie sich! Besteht Ihre Familie den Einbürgerungstest?
  • Und wenn gar nichts mehr hilft, hilft Humor:
 

Aufgeschobenes erledigen

  • Kontrollieren Sie, wie über-/unterversichert Sie sind
  • Prüfen Sie die Kontoauszüge der letzten zwölf Monate
  • Starten Sie mit der Steuererklärung
  • Machen Sie einen Sicherheitscheck Ihres Computers, Laptops, Handys (BackUps, Updates, sichere Passwörter...)
  • Prüfen Sie Ihre Verträge beim Strom-, Gas- und Handyanbieter
  • Planen Sie berufliche Weiterbildungen
 

Im Homeoffice klarkommen

Arbeitsplatz
1. Arbeitszimmer – wenn möglich, dann getrennt, so können ablenkende Faktoren eliminiert werden. Ist diese Option nicht vorhanden, achten Sie bei Videokonferenzen auf den Bildausschnitt. Es empfiehlt sich ein ruhiger Hintergrund (z. B. direkt
die Wand im Rücken). Das Kabel des Netzteiles vorsorglich so verlegen, dass ein Stolpern und hängenbleiben vermieden wird.
2. Gute Beleuchtung – Tageslicht am Besten von der Seite, möglichst keine Spiegelung von Fenstern oder Lichtquellen im Notebook.
3. Richtiges Sitzen – um einseitige Belastungen zu vermeiden, die Sitzhaltung regelmäßig wechseln. Vorübergehend können Sie dazu einen Bürostuhl ausleihen.
4. Separate Tastatur, Maus und wenn vorhanden auch einen separaten Bildschirm für Arbeiten am Notebook nutzen, da sie
eine ergonomischere Arbeitshaltung ermöglichen – diese dürfen in Abstimmung mit der Führungskraft auch mit nach Hause
genommen werden. Das Headset des Handys zum Telefonieren nutzen.
Arbeitsorganisation
Feste Arbeitszeiten helfen – wann ist Beginn und wann soll Feierabend sein? Zu Hause sollte man so arbeiten, als säße man
im Büro. Durch einen festen Arbeitsrhythmus arbeitet man produktiver, sorgt für einen geregelten Alltag und trennt Arbeit
bewusst von Freizeit. Indem man den Kollegen/innen die selbst festgelegte Arbeitszeit mitteilt, wissen sie, von wann bis wann man erreichbar ist.
Ein eigener Arbeitskalender kann Struktur bringen und zeigt die Erfolge: Welche Aufgaben habe ich heute erledigt? Wie
lange habe ich für jeweilige Aufgaben gebraucht? Was war mein heutiges persönliches Erfolgserlebnis?
Für Pausen stets das „Büro“ verlassen - Mittagspause am Schreibtisch? Während des Essens am Projekt weiterarbeiten?
Pausen sind dazu da, den Kopf frei zu bekommen und Stress zu reduzieren. Sie sollten das Kontrastprogramm zum mobilen
Arbeiten sein.
Umgebungswechsel & frische Luft tun gut. Ein Hobby – neu oder altbewährt hilft, um richtig zu entspannen: Zeichnen,
Fotografieren, ein Instrument spielen. Draußen spazieren gehen oder Sport im Freien sind in der aktuellen Situation möglich. Dies sollte jedoch in der Nähe Ihres Wohnortes sein.
Erreichbarkeit nach dem Feierabend – Es tut gut, sich von all dem Stress zu lösen. Daher außerhalb der Arbeitszeiten z. B. die Rufumleitung über Caesar ändern oder ausschalten und keine E-Mails auf Neuigkeiten prüfen.
Kraft für die Arbeit in der Ausnahmesituation tanken – Sie wissen, was Ihnen gut tut. Und vielleicht hat auch Ihr Unternehmen eine Sozialberatung? Nutzen Sie solche Angebote.
Tipps für die Vereinbarkeit - mobiles Arbeiten und Kinder
Organisation und Planung – ein Tagesplan hilft der ganzen Familie. Wann sind Arbeitszeiten, wann Lern- und Spielzeiten?
Wann sind Pausenzeiten? Wann ist Feierabend? Wenn beide Eltern im Mobilen Arbeiten sind, hilft vielleicht eine Aufteilung
untereinander.
Flexibilität – die Kinder wollen gerade nicht oder die Konzentration lässt nach? Unsere flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen
eine freie Einteilung.
Für die Kinder gute Alternativen: verschiedene Lernapps & Internetseiten, Videotelefonie mit den Großeltern, auch das
Internet bietet viele Ideen (Vorlesestunden der Bibliotheken, Online-Sport mit Sportvereinen, TV-Mediatheken mit Wissenssendungen, …). Oder wie wäre es mit einer Sportstunde mit Schulfreunden per Videotelefonie?
Perfektionismus adé – in diesen besonderen Zeiten wird ständig etwas zu kurz kommen. Besondere Situationen erfordern
besondere Maßnahmen. ES IST OK. Das ist jetzt einfach erlaubt. Wenn die Situation wieder eine andere ist, dann können wir auch wieder anders handeln.
Homeoffice und kleine Kinder – da braucht es starke Nerven, besonders bei Video-/ und Telefonkonferenzen. Vielleicht hilft Ihnen dieses Plakat, dass Sie sich ausdrucken und an die Zimmertür oder irgendwo am Schreib- oder Esstisch anbringen:

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