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Naturgefahren in Sachsen – Sparkassen-Versicherung Sachsen unterstützt Informationskampagne des Freistaats

Dresden, 15. März 2012

 
Jahrhundertflut an Elbe und Mulde, Hochwasser an der Neiße, Tornado in Großenhain – in immer kürzeren Abständen hinterlassen Unwetter in Sachsen bisher nicht gekannte Schäden. Niemand weiß, wann, wo und in welchem Ausmaß das nächste Unwetterereignis passiert und wen es trifft. Sicher ist nur, dass die Gefahr nicht abnimmt und jeder Einzelne Vorsorge für sein Hab und Gut treffen muss, wenn er im Ernstfall nicht auf Spenden angewiesen sein will.

Die Erkenntnisse von Klimaforschern belegen es: Der Osten Deutschlands und damit auch Sachsen müssen sich verstärkt auf extreme Wetterereignisse einstellen und mit einer Zunahme von Schäden durch Starkregen, Hagel und Stürme rechnen. Mit baulichen Schutzmaßnahmen und finanzieller Absicherung durch die Elementarversicherung sollten sich Hausbesitzer und Mieter, Firmen und Kommunen deshalb wappnen.

98,5 Prozent der Gebäude versicherbar

„Fast jedes Gebäude in Sachsen – insgesamt 98,5 Prozent - sind versicherbar“; sagte Gerhard Müller, Vorsitzender der Sparkassen-Versicherung Sachsen, zur heutigen Pressekonferenz, bei der gemeinsam mit Ministerpräsident Tillich und Vertretern des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) das neue Informationsportal  www.naturgefahren.sachsen.de und der Informationsflyer der Staatsregierung vorgestellt wurden. Müller widerlegte damit die weit verbreitete Ansicht, dass viele Gebäude nicht versicherbar seien.

Gerhard Müller widersprach auch der Auffassung, dass der Versicherungsschutz für die Elementarversicherung teuer sei und ihn sich deshalb viele nicht leisten könnten. Als Beispiel nannte er den Versicherungsbeitrag für ein Einfamilienhaus von 120 Quadratmetern, das in der Gefährdungsklasse 1 bei der Sparkassen-Versicherung Sachsen 72 Euro Jahresbeitrag kostet und verwies darauf, dass sich in Sachsen 93 Prozent der Gebäude in dieser Gefährdungsklasse befinden.

Über die Hälfte der Sachsen ohne Versicherungsschutz gegen Naturgefahren

Trotz der Erfahrungen der letzten Jahre hat über die Hälfte der Sachsen noch keinen Versicherungsschutz gegen Naturgefahren und scheint immer noch auf Hilfen durch den Staat zu setzen. Im Ernstfall kann die fehlende Absicherung für die Betroffenen finanziell existenzbedrohend sein, bei Firmen den Ruin und Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten. Denn die Sächsische Staatsregierung setzt bei der Vorsorge gegen Naturgefahren auf die Eigenverantwortung und Eigenvorsorge ihrer Bürger. In der „Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen bei Elementarschäden“ ist verankert, dass es staatliche Unterstützung im Schadenfall künftig nur geben wird, wenn das Risiko nicht versicherbar war, also für maximal 1,5 Prozent der Gebäude in Sachsen.

Deshalb unterstützt die Sparkassen-Versicherung Sachsen die breit angelegte Informations- und Aufklärungskampagne der Sächsischen Staatsregierung. Gemeinsam mit den sächsischen Sparkassen wird das Unternehmen im privaten Bereich auf Mieter wie Hausbesitzer zugehen, sie umfassend beraten und auf die Risiken der Nichtabsicherung aufmerksam machen. Insbesondere bei finanziertem Wohneigentum ist der Absicherungsbedarf akut. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der Information und Beratung von Firmen liegen, bei denen im Schadenfall immer auch Arbeitsplätze und Existenzen von Mitarbeitern betroffen sein können.

Als in Sachsen tätiger öffentlicher Versicherer sieht sich die Sparkassen-Versicherung Sachsen in der besonderen Verantwortung, im Freistaat zu Schadenvermeidung und Schadenminimierung beizutragen. Dazu gehört auch, durch die Beratung der Bürger dafür zu sorgen, sie für Schadenfälle richtig abzusichern und damit vor nicht tragbaren finanziellen Belastungen zu bewahren.

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