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Kind im Anzug mit Pilotenhelm und Pappflügeln zeigt nach oben

Frühstart-Rente: 10 Euro vom Staat für die Altersvorsorge Ihres Kindes

Lieber Frühstarter als Spätzünder. Das sollten Eltern jetzt wissen.

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Zuletzt geprüft: 23. Oktober 2026

Das Wichtigste auf einen Blick

Für wen:

Kinder vom 6. bis zum 18. Lebensjahr, zunächst der Jahrgang 2020, ab 2027 dann jedes Jahr ein weiterer Jahrgang.

Was:

10 Euro monatlich vom Staat in ein Altersvorsorgedepot. Das sind 120 Euro im Jahr und bis zu 1.440 Euro je Kin

Start:

Die Frühstart-Rente soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht final abgeschlossen.

Eigener Beitrag:

Nicht nötig. Eine freiwillige Aufstockung ist bis zu einem Betrag von 6.840 Euro im Jahr möglich.

Steuern:

Die Erträge im Depot bleiben bis zur Auszahlungsphase steuerfrei.

Auszahlung:

Grundsätzlich ist eine Auszahlung frühestens ab dem 65. Lebensjahr möglich.

Die Frühstart-Rente, der staatliche Grundstein für Ihr Kind

Die Frühstart-Rente ist ein staatlicher Zuschuss zur privaten Altersvorsorge von Kindern. Für jedes förderberechtigte Kind zahlt der Staat vom 6. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit monatlich 10 Euro in ein Altersvorsorgedepot ein. Das sind 120 Euro pro Jahr und bis zum 18. Geburtstag insgesamt 1.440 Euro. Der Bundestag hat das Gesetz am 16. Oktober 2026 beschlossen. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Geplanter Start ist der 1. Januar 2027. Die Frühstartrente ist eng verzahnt mit der neuen, geförderten Altersvorsorge, welche die bisherige Riester-Rente ablösen wird. Sie müssen zur Frühstart-Rente nichts zuzahlen. Wer möchte, kann das Depot jedoch aufstocken. So schenken Sie Ihrem Kind nicht nur Geld, sondern auch Zeit, in der das Kapital wachsen kann. Das Depot wird am Kapitalmarkt angelegt, weshalb der Wert schwanken kann (mehr dazu weiter unten).
Medieninformation Gesamtverband der Versicherer (GDV): 74 Prozent der Eltern befürworten laut YouGov-Umfrage einen frühen Vorsorgebeginn

Wer bekommt die Frühstart-Rente?

Anspruch haben Kinder, die diese Voraussetzungen erfüllen:
Das Kind hat das 6. Lebensjahr vollendet. Das Kind ist mit erstem Wohnsitz in Deutschland gemeldet. Für das Kind liegt eine gültige steuerliche Identifikationsnummer vor. Diese wird zur Anspruchsprüfung benötigt. Die Steuer-ID erhalten Eltern kurz nach der Geburt per Post.

Welche Jahrgänge werden gefördert?

Zum Start 2027 profitieren zunächst die Jahrgänge 2020 und 2021. Für den Jahrgang 2020 wird die Förderung für 2026 rückwirkend berücksichtigt. Danach kommt jährlich der Jahrgang hinzu, der sechs Jahre alt wird. Ältere Kinder erhalten keinen staatlichen Zuschuss. Sie können jedoch auch ohne Förderung einen Altersvorsorgevertrag für sie abschließen.

Wo zahlt der Staat die 10 Euro ein?

Die Eltern schließen für ihr Kind einen Vertrag über ein zertifiziertes Altersvorsorgedepot (Standarddepot) mit einem zugelassenen Anbieter ab. Der Vertrag läuft auf den Namen des Kindes. Ein Junior-Depot reicht dafür nicht aus, es muss ein zertifizierter Vertrag sein. Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) prüft die Voraussetzungen und überweist die staatliche Förderung vierteljährlich rückwirkend direkt auf das Depot des Kindes.
Verliert mein Kind die 10 Euro, wenn ich nichts mache?
Nein. Wenn kein individueller Standarddepot-Vertrag eröffnet wird, werden die staatlichen Mittel trotzdem angelegt – kollektiv über den Bund beziehungsweise die Bundesbank. Der daraus resultierende Anspruch kann bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres als Startkapital in einen eigenen Altersvorsorgevertrag übertragen werden.
Können Eltern, Großeltern oder andere Personen zusätzlich einzahlen?
Ja, Eltern, Großeltern oder andere Personen können den staatlichen Zuschuss freiwillig aufstocken – insgesamt bis zu 6.840 Euro pro Kind und Jahr beziehungsweise 570 Euro pro Monat. Die zusätzlichen Einzahlungen selbst sind nicht steuerlich absetzbar. Die daraus entstehenden Erträge bleiben – wie die Erträge aus der staatlichen Förderung – bis zur Auszahlungsphase steuerfrei. Für Zuwendungen von Großeltern gelten die allgemeinen Regeln der Schenkungsteuer. Enkelkinder haben gegenüber jedem Großelternteil einen persönlichen Freibetrag von 200.000 Euro innerhalb von zehn Jahren. Ob tatsächlich Schenkungsteuer anfällt, hängt von den insgesamt übertragenen Vermögenswerten ab.

Was aus einem frühen Start werden kann

10 Euro im Monat wirken zunächst überschaubar. Über viele Jahre kann daraus jedoch ein deutlich größerer Betrag werden. Die folgenden Beispiele zeigen vereinfacht, wie sich die Frühstart-Rente bei einer angenommenen Rendite von 4 Prozent pro Jahr entwickeln könnte.

Nur staatliche Frühstart-Rente

10 Euro im Monat vom Staat

Ohne zusätzliche Einzahlungen der Familie.

1

Bis zum 18. Geburtstag eingezahlt

1.440 €

10 Euro monatlich über zwölf Jahre

2

Beispielhafter Depotwert mit 18

ca. 1.840 €

bei angenommener Rendite von 4 Prozent pro Jahr

3

Beispielhafter Depotwert mit 65

ca. 12.050 €

wenn ab 18 nichts mehr eingezahlt wird und das Kapital weiter investiert bleibt

Mit zusätzlichem Familienbeitrag

40 Euro im Monat für später

10 Euro vom Staat plus 30 Euro von Eltern, Großeltern oder anderen Personen.

1

Bis zum 18. Geburtstag eingezahlt

5.760 €

1.440 Euro staatliche Förderung plus 4.320 Euro zusätzliche Einzahlungen

2

Beispielhafter Depotwert mit 18

ca. 7.380 €

bei angenommener Rendite von 4 Prozent pro Jahr

3

Beispielhafter Depotwert mit 65

ca. 48.200 €

wenn ab 18 nichts mehr eingezahlt wird und das Kapital weiter investiert bleibt

Und wenn Ihr Kind ab 18 selbst weiterspart?

Dann kann das Vorsorgevermögen weiter wachsen. Ihr Kind kann den Vertrag selbst fortführen, eigene Beiträge einzahlen und – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – die reguläre staatliche Förderung der neuen privaten Altersvorsorge nutzen. Je früher und länger weitergespart wird, desto stärker kann der langfristige Zinseszinseffekt wirken.

Beispielrechnung mit monatlichen Einzahlungen und einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 4 Prozent pro Jahr. Die Berechnung dient ausschließlich der Veranschaulichung. Tatsächliche Wertentwicklungen können höher oder niedriger ausfallen. Kosten, Steuern und Inflation sind in der Darstellung nicht berücksichtigt. Eine bestimmte Rendite oder ein bestimmter späterer Depotwert sind nicht garantiert.

Was Sie zu Kosten und Risiken wissen sollten

Kosten: Für das Standarddepot gilt ein gesetzlicher Effektivkosten-Deckel von 1 Prozent. Bis zum 18. Geburtstag dürfen keine Abschluss- und Vertriebskosten erhoben werden. Die konkreten Konditionen unseres Angebots teilen wir Ihnen mit, sobald das Produkt verfügbar ist. Risiken: Das Depot wird am Kapitalmarkt angelegt. Sein Wert kann daher steigen und fallen. Ein langer Anlagezeitraum kann kurzfristige Schwankungen abfedern. Verluste sind jedoch nicht ausgeschlossen.

Wie wird die Frühstart-Rente besteuert?

Die Erträge im Depot, zum Beispiel Dividenden und Kursgewinne, bleiben bis zum Beginn der Auszahlungsphase, also dem Rentenbeginn des Kindes, steuerfrei. Solange das Kapital im Depot bleibt, fällt also keine Abgeltungssteuer an. Erst in der Auszahlungsphase werden die Leistungen nachgelagert mit dem individuellen Steuersatz besteuert. Die zusätzlichen Einzahlungen von Eltern oder Großeltern sind nicht steuerlich absetzbar. Die daraus entstehenden Erträge bleiben – wie die Erträge aus der staatlichen Förderung – bis zur Auszahlungsphase steuerfrei.

Mit 18 ist nicht Schluss

Mit dem 18. Geburtstag endet die staatliche Zahlung von monatlich 10 Euro. Das Standard-Depot bleibt bestehen und geht in die geförderte private Altersvorsorge über. Ihr volljähriges Kind kann den Vertrag dann selbst weiterführen, weiter einzahlen und die reguläre Förderung der neuen, geförderten Altersvorsorge nutzen. Alternativ kann es auch in ein anderes Produkt aus dem kompletten Angebot zertifizierter Altersvorsorgeprodukte, wie beispielsweise ein individuelles Altersvorsorgedepot, wechseln. Denn das Wechselrecht ist nicht auf Standard-Depot-Verträge beschränkt. Idealerweise lässt sich der Volljährige vor einem Wechsel beraten. So kann er sichergehen, dass das neue Produkt zu ihm passt.

Kapital, gedacht für das Rentenalter, nicht für den Führerschein

Das Kapital ist bis zum Erreichen des Rentenalters gebunden. Eine Auszahlung ist frühestens ab dem 65. Lebensjahr möglich. Die Frühstart-Rente ist daher kein frei verfügbares Sparguthaben, etwa für den Führerschein, eine Ausbildung oder ein Studium. Auch für den Kauf einer Immobilie kann sie nicht genutzt werden. Wer für solche Ziele sparen möchte, benötigt eine zusätzliche, frei verfügbare Anlage. Wir beraten Sie dazu gern.

Persönliche Beratung, regional und kompetent

Beratung, die zu Ihrem Kind und Ihrer Lebenssituation passt

Verlassen Sie sich auf einen erfahrenen Partner für Vorsorge und Versicherungen. Wir werden Familien aus Sachsen bei allen Fragen zur Frühstart-Rente begleiten, sobald unsere Produkte verfügbar sind.  
Betreuer vor Ort finden Kontakt aufnehmen

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Frühstart-Rente

Grundlagen und Anspruch

Was ist die Frühstart-Rente?
Die Frühstart-Rente ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge für Kinder. Für anspruchsberechtigte Kinder zahlt der Staat vom vollendeten 6. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr monatlich 10 Euro in einen zertifizierten Standarddepot-Vertrag ein. So können über zwölf Jahre bis zu 1.440 Euro staatliche Beiträge zusammenkommen. Das Geld wird langfristig am Kapitalmarkt angelegt und ist für die spätere Altersvorsorge des Kindes bestimmt.
Wann startet die Frühstart-Rente?
Die Frühstart-Rente soll zum 1. Januar 2027 starten. Der Bundestag hat das Gesetz am 16. Oktober 2026 beschlossen. Das Gesetzgebungsverfahren ist derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen. Zum Start werden die Geburtsjahrgänge 2020 und 2021 berücksichtigt. Für den Jahrgang 2020 wird die Förderung für das Jahr 2026 rückwirkend gewährt. Danach kommt jährlich der Jahrgang hinzu, der sechs Jahre alt wird.
Welche Kinder haben Anspruch auf die Frühstart-Rente?
Anspruchsberechtigt sind ab dem Geburtsjahrgang 2020 Kinder vom vollendeten 6. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die ihren ersten Wohnsitz in Deutschland haben. Entscheidend ist der Wohnsitz des Kindes. Der Besuch einer Bildungseinrichtung in Deutschland ist kein eigenes Anspruchskriterium.
Was gilt für Kinder, die vor 2020 geboren wurden?
Kinder der Geburtsjahrgänge vor 2020 erhalten nach der aktuellen Regelung keine staatliche Frühstart-Rentenförderung. Für sie kann jedoch ebenfalls ein Standarddepot-Vertrag abgeschlossen und privat bespart werden. Die darin entstehenden Erträge bleiben bis zur Auszahlungsphase steuerfrei.
Muss ich die Frühstart-Rente für mein Kind selbst beantragen?
Ein gesonderter Antrag der Eltern ist bei einem individuellen Standarddepot nicht vorgesehen. Sie schließen für Ihr Kind einen zertifizierten Standarddepot-Vertrag ab. Anschließend wird die Förderung über den Anbieter beantragt beziehungsweise abgewickelt.

Depot und Einzahlungen

In welches Produkt zahlt der Staat die 10 Euro ein?
Die staatliche Frühstart-Rente wird in einen zertifizierten Standarddepot-Vertrag eingezahlt, der auf den Namen des Kindes läuft. Ein normales Junior-Depot reicht dafür nicht aus. Der Vertrag muss die gesetzlichen Anforderungen für die Frühstart-Rente erfüllen.
Kann die Frühstart-Rente auf ein bestehendes Junior-Depot eingezahlt werden?
Nein. Die staatliche Förderung kann nicht einfach auf ein gewöhnliches Junior-Depot überwiesen werden. Dafür ist ein zertifizierter Standarddepot-Vertrag erforderlich.
Was passiert, wenn Eltern kein Depot eröffnen?
Dann geht die Förderung nicht verloren. Wird kein individueller Standarddepot-Vertrag abgeschlossen, legt der Bund die Fördermittel kollektiv am Kapitalmarkt an. Die Verwaltung übernimmt die Deutsche Bundesbank. Das entstandene Startkapital kann später auf einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag übertragen werden. Dies ist auch nach dem 18. Geburtstag noch bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres möglich.
Was passiert, wenn wir das individuelle Depot erst später eröffnen?
Wurde zunächst kein individuelles Depot eröffnet, wird die staatliche Förderung kollektiv angelegt. Wird später ein Standarddepot-Vertrag abgeschlossen, kann das bis dahin entstandene Startkapital einschließlich der darauf entfallenden Erträge in den individuellen Vertrag übertragen werden.
Können Eltern, Großeltern oder andere Personen zusätzlich einzahlen?
Ja. Neben den staatlichen 10 Euro können Eltern, Großeltern oder andere Personen zusätzliche Beiträge in den individuellen Vertrag einzahlen. Die Einzahlungen sind insgesamt auf 6.840 Euro pro Jahr begrenzt. In die kollektive Anlage des Bundes sind dagegen keine privaten Zuzahlungen möglich. 
Sind zusätzliche Einzahlungen von Eltern oder Großeltern steuerlich absetzbar?
Nein. Eltern, Großeltern oder andere Dritte können ihre Einzahlungen nicht als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Die daraus entstehenden Erträge bleiben jedoch – wie die Erträge aus der staatlichen Förderung – bis zur Auszahlungsphase steuerfrei.
Was kostet ein Standarddepot für die Frühstart-Rente?
Für geförderte Standarddepot-Verträge gilt in der Ansparphase ein gesetzlicher Effektivkostendeckel von 1 Prozent. Bis zur Volljährigkeit dürfen außerdem keine Abschluss- und Vertriebskosten erhoben werden.

Entwicklung, Risiken und Steuern

Warum lohnt es sich, so früh mit der Altersvorsorge zu beginnen?
Ein langer Anlagezeitraum gibt dem Kapital mehr Zeit, sich zu entwickeln. Erträge können wiederum weitere Erträge erwirtschaften – dieser Effekt wird als Zinseszinseffekt bezeichnet. Deshalb können auch kleine regelmäßige Beiträge über viele Jahrzehnte einen spürbaren Unterschied machen. Wie sich eine Anlage tatsächlich entwickelt, hängt jedoch von der Kapitalmarktentwicklung, den Kosten und weiteren Faktoren ab.
Kann das Geld in der Frühstart-Rente an Wert verlieren?
Ja. Das Geld wird am Kapitalmarkt angelegt. Deshalb kann der Wert des Depots steigen, aber auch fallen. Ein langer Anlagezeitraum kann kurzfristige Schwankungen abfedern. Verluste sind dennoch nicht ausgeschlossen.
Wie wird die Frühstart-Rente besteuert?
Während der Ansparphase bleiben Erträge wie Kursgewinne oder Ausschüttungen im Depot steuerfrei. Erst in der Auszahlungsphase werden die Leistungen nachgelagert mit dem individuellen Steuersatz besteuert. Auch die Erträge aus zusätzlichen Einzahlungen von Eltern oder Großeltern bleiben bis dahin steuerfrei.

Mit 18 und Auszahlung

Was passiert mit der Frühstart-Rente nach dem 18. Geburtstag?
Mit dem 18. Geburtstag endet die staatliche Zahlung von monatlich 10 Euro. Der bestehende Standarddepot-Vertrag bleibt erhalten. Der junge Erwachsene kann ihn selbst weiterführen, eigene Beiträge einzahlen und – wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind – die Förderung der neuen privaten Altersvorsorge nutzen. Alternativ kann das vorhandene Kapital auf einen anderen zertifizierten Altersvorsorgevertrag übertragen werden.
Kann mein Kind das Geld mit 18 auszahlen lassen?
Nein. Die Frühstart-Rente ist ausdrücklich für die Altersvorsorge vorgesehen. Das geförderte Kapital steht deshalb mit 18 nicht frei zur Verfügung. Es kann beispielsweise nicht für Führerschein, Studium oder andere Konsumausgaben verwendet werden. Eine Auszahlung ist grundsätzlich erst ab Vollendung des 65. Lebensjahres möglich.
Kann die Frühstart-Rente für Studium, Ausbildung oder eine Immobilie genutzt werden?
Grundsätzlich nein. Das Frühstart-Rentenvermögen ist langfristig für die Altersvorsorge gebunden und nicht als frei verfügbares Sparguthaben gedacht. Wer zusätzlich für Studium, Führerschein, erste Wohnung oder andere Ziele sparen möchte, benötigt dafür eine separate, frei verfügbare Anlage.
Wann kann das angesparte Kapital ausgezahlt werden?
Das aus der Frühstart-Rente stammende Vermögen kann grundsätzlich nicht vor Vollendung des 65. Lebensjahres ausgezahlt werden. Wie die spätere Auszahlung konkret erfolgt, richtet sich nach den Regelungen des dann bestehenden Altersvorsorgevertrags.

Früh vorsorgen heißt auch früh verstehen

Zur Frühstart-Rente gehört mehr als ein Depot. Wer früh versteht, wie Sparen, Rendite und Zinseszins funktionieren, kann später bewusstere Finanzentscheidungen treffen.  
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