Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Sie schützt vor den finanziellen Folgen, wenn der ausgeübte Beruf aus gesundheitlichen Gründen – durch Unfall oder Krankheit – nicht mehr ausgeübt werden kann. Im Leistungsfall wird monatlich eine private Rente gezahlt.
Wie wahrscheinlich ist es, berufsunfähig zu werden?
Jeder vierte Deutsche scheidet bereits aus gesundheitlichen Gründen vor Erreichen des Rentenalters aus dem Erwerbsleben aus. Das Risiko betrifft alle Berufstätigen, unabhängig vom Berufszweig.
Was sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit?
An erster Stelle stehen seit Jahren psychische Erkrankungen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Meist sind es also nicht Unfälle, die zum beruflichen „Aus“ führen.
Reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht aus?
Nein. Wer unter drei Stunden täglich arbeitsfähig ist, erhält die volle Erwerbsminderungsrente von etwa 44 Prozent des Nettoeinkommens; wer bis zu sechs Stunden arbeiten kann, erhält die halbe Erwerbsminderungsrente von rund 22 Prozent. Für Schüler, Studenten, Hausfrauen/-männer und Selbstständige gibt es zudem keine oder kaum gesetzliche Leistungen.
Spielt es eine Rolle, welcher Beruf ursprünglich ausgeübt wurde?
Bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente nicht – sie richtet sich allein danach, wie viele Stunden noch gearbeitet werden kann. Bei der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung der Sparkassen-Versicherung Sachsen gilt dagegen: Die Rente wird auch dann gezahlt, wenn theoretisch noch ein anderer Beruf ausgeübt werden könnte.
Wo finde ich heraus, welche gesetzlichen Leistungen ich im Ernstfall bekäme?
In der jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung lässt sich nachlesen, mit welchen gesetzlichen Leistungen bei Erwerbsminderung zu rechnen ist.
Ab welchem Grad der Berufsunfähigkeit wird gezahlt?
Bereits ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit wird die volle vereinbarte Monatsrente gezahlt – also 100 Prozent Leistung.
Gibt es zusätzliche finanzielle Unterstützung beim Eintritt der Berufsunfähigkeit?
Ja. Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit werden zusätzlich drei Monatsrenten als Anfangshilfe gezahlt; wurde die Berufsunfähigkeit durch eine schwere Krankheit verursacht, kommen weitere sechs Monatsrenten hinzu. Wer länger als zwei Jahre berufsunfähig war und danach wieder arbeitet, erhält zusätzlich sechs Monatsrenten als berufliche Wiedereingliederungshilfe.
Was ist die Invest-Variante?
Durch die Anlage von Überschüssen in Fonds lässt sich zusätzlich Vermögen aufbauen, das einkommensteuerfrei zur Verfügung steht. Auf das Fondsguthaben kann bereits während der Vertragslaufzeit zugegriffen werden.
Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung schon für Schüler oder Studenten?
Ja, das kann sich besonders lohnen: Schüler, Studenten und Auszubildende haben in den ersten Jahren oft keinen oder nur geringen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Mit der Sparkassen-Clever Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es speziell für Schulkinder ab 10 Jahren besonders günstige Einstiegsbeiträge – wer früh startet, sichert sich langfristig günstigere Beiträge.
Kann ich den Versicherungsschutz später an meine Lebenssituation anpassen?
Ja, der Berufsunfähigkeitsschutz lässt sich unabhängig vom aktuellen Gesundheitszustand an neue Lebenssituationen anpassen und wächst so mit.
Zahlt die Versicherung auch bei psychischen Erkrankungen oder Long Covid?
Ja, die Ursache der Erkrankung spielt grundsätzlich keine Rolle – entscheidend ist, dass der Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann.
Wo finde ich weitere Detailinformationen?
Weiter oben auf dieser Seite stehen PDFs mit Detailinformationen zur Sparkassen-Berufsunfähigkeitsversicherung, zur Invest-Variante sowie zur Clever Berufsunfähigkeitsversicherung zum Download bereit.
Wie erhalte ich ein Angebot?
Sie können direkt online ein Angebot anfordern oder sich von einem persönlichen Betreuer bei Ihrer Agentur oder Sparkasse beraten lassen.