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  • Auto fährt auf Landstraße im Spätsommer. Die Typklasse des Fahrzeuges entscheidet mit, wieviel seine Kfz-Versicherung kostet.

    Neue Typklassen-Einstufungen für die Kfz-Versicherung

Dresden, 24.09.2020 | (GDV/ ks)
 
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Mitte September die neue unverbindliche Typklassenstatistik veröffentlicht. Für 11 Mil­lio­nen Auto­fah­rer – rund jeden Vierten – ändert sich die Typklasse. Das kann Auswirkungen auf die Kfz-Versicherung haben.
 

Den aktuellen Zahlen zufolge:

  • Bleibt es in der Kfz-Haftpflichtversicherung für fast drei Viertel bzw. rund 29,7 Millionen Autofahrer bei der Typklasse des Vorjahres.
  • Rund 4,6 Millionen Autofahrer profitieren von besseren Typklassen.
  • Für knapp 6,5 Millionen Autofahrer gelten künftig höhere Einstufungen.
Große Sprünge sind die Ausnahme. Nur für wenige Modelle geht es um mehr als eine Klasse nach oben oder nach unten.

Hier einige Beispiele ausgewählter Autotypen:

Beispiele für Verbesserungen:
  • Der VW T-Roc 1.5 TSI (Typ A1, seit 2017) und der Kia Stonic 1.2 (Typ YB, seit 2017) verbessern sich jeweils um vier Klassen.
Beispiele für Verschlechterungen:
  • Der Honda Jazz Hybrid 1.4 (Typ GP1, 2011-2015) verschlechtert sich um drei und der Skoda Octavia 1.2 TSI (Typ 5E, seit 2012) verschlechtert sich um zwei.
Weitere Typklassen-Einstufungen:

Viele SUVs und Oberklasse-Modelle mit hohen Typklassen

Viele hochmotorisierte Oberklasse-Modelle und SUVs wie etwa der Lexus RX450H (Typ: AL2, seit 2015) und der BMW X6 M (Typ: M7X, seit 2014) haben hohe Typklassen. Denn in der Kaskoversicherung spielt unter anderem der Wert des versicherten Autos eine Rolle. Ältere Modelle und Kleinwagen wie der elektrisch betriebene Smart ForFour ED (Typ 451, seit 2016) oder der Suzuki Ignis 1.2 (Typ MF, seit 2016) haben deshalb eher niedrige Einstufungen.
 

Was umfasst die Typklassen-Statistik?

Die Typklassen-Statistik umfasst rund 30.000 verschiedene Modelle und deren Schadenbilanzen der vergangenen Jahre. Werden mit einem Automodell vergleichsweise wenige Schäden und geringe Reparaturkosten verursacht, erhält es eine niedrige Typklasse. Bei vielen Schäden und hohen Versicherungsleistungen wird es in eine hohe Klasse eingestuft.
 
  • In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen (10-25), für die Einstufung des Modells sind die Versicherungsleistungen für geschädigte Dritte nach Verkehrsunfällen maßgeblich.
  • In der Vollkaskoversicherung unterscheiden die Statistiker des GDV 25 Typklassen (10-34). In die Berechnung der Vollkaskoversicherung fließen die Schäden am eigenen Auto nach selbstverschuldeten Unfällen sowie die Teilkaskoschäden (u. a. Autodiebstähle, Glasschäden, Wildunfälle oder Schäden durch Naturereignisse) vollkaskoversicherter Fahrzeuge ein.
  • In der Teilkaskoversicherung gibt es 24 Typklassen (10-33). Für diese Statistik werden die Teilkaskoschäden kaskoversicherter Fahrzeuge betrachtet.
 

Was ist eine Typklasse?

Die Typklasse ist nur ein Tarifmerkmal für die Berechnung des Kfz-Versicherungsbeitrages. Je niedriger die Typklasse des gefahrenen Automodells ist, umso günstiger ist in der Regel der Versicherungsbeitrag. In diesen fließen allerdings viele weitere Faktoren, wie beispielsweise Alter und Fahrpraxis des Fahrzeughalters, ein. Die Veränderung allein bei der Typklasse lässt keinen Rückschluss über die Entwicklung des gesamten Kfz-Versicherungsbeitrages zu.   
 
 

Viele SUVs und Oberklasse-Modelle mit hohen Typklassen

Während in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Leistungen für geschädigte Unfallgegner maßgeblich sind, spielt in der Kaskoversicherung unter anderem der Wert des versicherten Autos eine Rolle. Daher haben viele hochmotorisierte Oberklasse-Modelle und SUVs wie etwa der Lexus RX450H (Typ: AL2, seit 2015) und der BMW X6 M (Typ: M7X, seit 2014) hohe Typklassen. Ältere Modelle und Kleinwagen wie der elektrisch betriebene Smart ForFour ED (Typ 451, seit 2016) oder der Suzuki Ignis 1.2 (Typ MF, seit 2016) haben deshalb eher niedrige Einstufungen.

Typklasse des eigenen Autos herausfinden

Wenn Sie wissen möchten, in welcher Typklasse Ihr Fahrzeug eingestuft ist, können Sie online unter www.typklasse.de nachschauen.
Die Typklassen-Einstufung kann ab sofort für Neuverträge und für bestehende Verträge zur Hauptfälligkeit angewendet werden – in der Regel ist dies der 1. Januar.
Haben Sie Fragen zur Ihrer Autoversicherung? Oder möchten Sie wissen, ob sich die Höhe des Beitrages Ihrer Kfz-Versicherung ändert? Dann fragen Sie in diesem Fall nicht Ihren Arzt oder Apotheker :-) , sondern gleich Ihren kompetenten Betreuer rund um alle Versicherungsfragen.

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