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  • Frau hält Wunderkerze in der Hand

    Gute Vorsätze vs. Aufschieberitis

Dresden, 27.12.2018 | (GDV/ lt)
 
Das Jahr 2019 steht kurz bevor und verlangt bereits jetzt nach guten Vorsätzen . Das Neue erzeugt einen Motivationsschub ähnlich dem, wenn man sich angesichts neuer Schuhe innerlich schwört, diese auch immer gut zu pflegen. Weniger Stress haben und dafür mehr Zeit für Freunde, Familie und sich selbst, rangieren auf den vorderen Plätzen der Skala des guten Willens und Wollens. Weniger Alkohol und Tabak dafür mehr Sport sind die Klassiker. Auch kleinere Heldentaten wie Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren, wichtige Versicherungen abschließen oder rechtzeitig die Steuerbelege ordnen, scheinen im Bereich des Machbaren zu liegen.
 
Aber Hand aufs Herz: Wie lang ist die Halbwertzeit Ihrer guten Vorsätze? Fällt schon die dritte Jogging-Runde einem Regenschauer zum Opfer? Und überhaupt: Morgen ist doch auch noch ein Tag! Dem Teufelchen, das imaginär auf unserer Schulter sitzt und kreischt "Du Bummler" stopfen wir mit Ausreden das Maul, weil wir mehr oder weniger ausgeprägt leiden! Prokrastination – so nennen es Wissenschaftler, Aufschieberitis sagt der Volksmund. (Falls Sie nicht dazugehören, bitte ab hier nicht weiterlesen.)
 
Also verschwinden viele unserer guten Vorsätze, die unserer Gesundheit und unserem Leben gut getan hätten, in der Versenkung des Vergessens. Bleiben manchmal gar wichtige Dinge auf der Strecke oder verursachen, auf den letzten Drücker erledigt, richtig Stress.
 
Experten meinen, dass besonders Menschen von Prokrastination betroffen sind, die von ihren Persönlichkeitsmerkmalen gewissenhaft, kommunikativ, empfindsam, mitfühlend sowie selbstkritisch sind. Diese Merkmale treffen gemäß Studien vor allem auf das weibliche Geschlecht zu.
 
Aus diesem Grund haben wir für sie - aber auch für ihn - sieben Tipps, wie sich das chronische Auf-morgen-Verschieben überwinden lässt. Die können auch dabei helfen, gute Vorsätze einzuhalten oder um neue Vorhaben umzusetzen:
 

1. Beginnen Sie sofort!

Laut 72-Stunden-Regel sinkt die Chance, eine geplante Aufgabe zu erledigen, gegen Null, wenn nicht binnen drei Tagen der erste Schritt gemacht wird. Verbannen Sie „könnte“, „müsste“ und „sollte“ aus dem Wortschatz!

 

2. Planen Sie so konkret wie möglich!

Ohne guten Plan läuft gar nichts. Dieser sollte jedoch nicht nur in Ihrem Kopf existieren, sondern jederzeit greif- und sichtbar sein. Daher: To-do-Listen oder Mindmaps anlegen!
 

3. Gliedern Sie Aufgaben in Teilaufgaben – inklusive klarer Deadlines!

Wichtig beim Planen: Nicht alles kann und muss sofort komplett erledigt werden. Erfolgversprechender und realistischer ist es, komplexe Aufgaben in kleine, überschaubare Blöcke aufzuteilen.
 

4. Setzen Sie Prioritäten!

Priorisieren ist ein zentrales Werkzeug, um Aufgaben sinnvoll anzugehen. Wenn Sie die Prioritäten zugewiesen haben, fangen Sie an Dinge umzusetzen, und zwar die wichtigen und dringenden zuerst.
 

5. Holen Sie sich Mitstreiter ins Boot!

Gemeinsam geht es besser, also zusammen anpacken und sich gegenseitig unterstützen! Partner ermuntern einander, ziehen einen auf Durststrecken mit und ermahnen auch mal, wenn es denn sein muss.
 

6. Erzählen Sie anderen von Ihren Zielen und Vorhaben!

Wenn Sie Ihre Ziele und Vorhaben vor Freunden, Bekannten und Kollegen publik machen, sorgt das natürlich für Druck. Aber genau diesen Druck, den brauchen wir manchmal.
 

7. Der wichtigste Tipp - Belohnen Sie sich!

Auf alles, was man geschafft hat, darf man stolz sein. Man darf sich selbst loben und sich etwas Gutes gönnen, eine Auszeit, ein schönes Erlebnis, ein gutes Buch, alles eben was einem selbst gut tut.
 
Hier können Sie die Tipps auch nochmal ausführlich nachlesen und gleich umsetzen.
 

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