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  • Junge Frau mit langen dunklen Haaren lächelt glücklich.

    7 Dinge, die schon Twens für ein gutes Leben tun können

Dresden, 16. Juni 2022 | (GDV/ ks)
 
Mit Mitte 20 ist das Alter noch weit weg: Und doch stellt man schon in diesem Alter wichtige Weichen für ein langes, abgesichertes und zufriedenes Leben. Spätestens mit dem Start ins Berufsleben muss man zum Beispiel daran denken, dass einen die eigene Arbeitskraft rund 45 Jahre lang ernähren muss. Aber es gibt noch mehr Aspekte, die dabei helfen, den Lebenszug in die richtige Richtung zu lenken.
 
Die Kommunikationsinitiative "7 Jahre länger" des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sieben davon näher betrachtet:

1. Auf die Gesundheit achten

Als Twen ist ein fitter, beweglicher und gesunder Körper einfach selbstverständlich. Viele etwa vergessen oder verdrängen lieber, dass dieser Zustand nicht für immer hält. Früh mit einem gesunden Lebensstil anzufangen, kann viel bewirken. Dazu gehört regelmäßige Bewegung. Dafür gilt es, die richtige Sportart zu finden. Sie muss gut zu einem passen und Spaß machen. Wer sich durch Sport quält, wird es schwer haben, dranzubleiben.
 
Junger Mann macht Gymnastikuebungen im Büro.
Risikofaktoren wie zu viel Alkohol und Zigaretten sollte man meiden. Glimmstängel rauben am meisten Lebenszeit. Falls man raucht, sollte man versuchen, es schnell wieder aufzugeben. Und daran sollte man denken: Erkrankungen können bekämpft werden, wenn sie früh erkannt werden. Daher sollte man regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen. Auf diese Weise werden etwa Diabetes, Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen und sogar Autoimmunkrankheiten wie Rheuma und Krebs frühzeitig entdeckt. Ab 35 Jahren zahlt die Kasse regelmäßig alle drei Jahre eine Gesundheitsuntersuchung.
 

2. Gute Ernährung

Die Ernährung spielt eine essenzielle Rolle für ein längeres, gesundes Leben. Kochen lernen ist wichtig. Wer kochen kann und nicht ständig nach fertigem Essen greift, hat schon den Grundstein einer gesunden Ernährung gelegt. Denn natürliche Lebensmittel sind allemal besser als industriell verarbeitetes Essen. Ausgewogenen ernährt man sich mit viel Obst und Gemüse. Mit Fett und Zucker hingegen sollte man sparsam umgehen. Wer sich in der ersten Lebenshälfte nur mit Müll vollstopft, bekommt häufig in der zweiten Lebenshälfte die Rechnung dafür. Meist kommt diese in Form von Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
 

3. Freundschaften pflegen

Nie aufhören, neue Kontakte zu knüpfen und Zeit und Energie zu investieren, um diese zu pflegen. Denn soziale Interaktionen sind für ein gesundes und langes Leben immens wichtig. Freundschaften bewahren uns vor Einsamkeit. Sie regen zu einem aktiveren Lebensstil an und halten uns auch geistig gesund. Und in jungen Jahren bieten sich einfach mehr Gelegenheiten, neue Bekanntschaften zu finden, als im Alter.
 
Menschen ohne gute Beziehungen zu Familie und Freunden haben ein Sterberisiko, das 50 Prozent höher ist als bei sozial aktiven Personen, wie eine Studie mit mehr als 300.000 Probanden belegt. Der gesundheitliche Schaden durch Einsamkeit ist somit vergleichbar mit den Folgen von Alkoholmissbrauch oder dem täglichen Konsum von 15 Zigaretten.
 

4. Sich Ziele setzen

Wofür steht man morgens auf? Wenn einem dazu nichts in den Sinn kommt, sollte man das so schnell wie möglich ändern. Um ein erfülltes Leben führen zu können, braucht man eine Mission, ein Ziel, das einen antreibt. Menschen müssen nach etwas streben, um sich weiter zu entwickeln und nicht zu verkümmern.
 
Dabei geht es nicht um starre, für alle Zeit gültige Ziele. Regelmäßig müssen Vorhaben überdacht und an neue Lebensphasen angepasst werden. Prioritäten und Aufgaben können sich im Leben verschieben. Um eine Mission zu definieren, helfen Lebensfragen wie: Was will ich auf der Welt, in der Gesellschaft oder der eigenen Gemeinde bewirken? Welche Fähigkeiten besitze ich, die anderen helfen könnten? Wie kann ich mit meiner Lebensweise andere inspirieren?
 

5. Optimistisch sein

Die Wahrscheinlichkeit, als Optimist seinen 85. Geburtstag zu erleben, ist 50 bis 70 Prozent höher als bei einer Person mit negativen Einstellungen gegenüber dem Leben. Die gute Nachricht: Optimismus ist erlernbar. Das Erlernen von Optimismus ist so ähnlich wie das Lernen einer Fremdsprache. Erst muss man das Konzept in seinem Gehirn anlegen. Dazu macht man sich mit dem Thema vertraut. Wie? Bücher dazu lesen, sich mit optimistischen Menschen umgeben und optimistisches Denken und Handeln identifizieren. Um Optimismus zu üben, kann man ein Dankbarkeits-Tagebuch starten. Dafür setzt man sich jeden Abend einige Minuten hin und auf schreibt auf, was gerade gut im Leben ist. So lenkt man seinen Fokus auf das Positive.
 
Das Leben ist eine Mischung von guten und schlechten Tagen. Optimismus soll authentisch und echt sein und nicht erzwungen. Übertriebene Positivität kann toxisch wirken. Es gibt immer wieder Phasen im Leben, in denen es dem Menschen nicht gut geht. Und das sollte genauso anerkannt und akzeptiert werden.

6. Neugierig bleiben

Wer neugierig bleibt und seinen Geist regelmäßig herausfordert, kann das Altern seines Gehirns deutlich verlangsamen. Die Wissenschaftlerin Giulia Galli und ihre Kollegen fanden heraus, dass die Neugier der Probanden sowohl bei Jüngeren als auch bei Älteren dazu führte, dass sie sich besser an gelernte Fakten erinnern konnten. Diese Verbesserung der Lernfähigkeit übertrug sich auch auf andere Aufgaben. Neugierige Menschen leben länger. Und die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, ist bei ihnen niedriger.
Junge Frau schaut neugierig ins Schaufenster.
Um die eigene Neugier täglich zu trainieren, kann man auf dem gewohnten Weg zur Uni oder zur Arbeit noch nie beachtete Fassaden, Geschäfte oder Nebenstraßen entdecken. Selbst mit trivialen Fragen an die eigene Umwelt, kann man diese mit anderen Augen sehen. So setzt man einen psychologischen Mechanismus in Gang, der einen motiviert, nach Antworten zu suchen.
 

7. An die Altersvorsorge denken

Wer einen sorglosen Ruhestand anstrebt, muss sich auch finanziell darauf vorbereiten. Denn die gesetzliche Rente allein reicht nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Das Thema Altersvorsorge klingt langweilig und kann auch komplex sein. Dennoch lohnt es sich, schon sehr früh damit zu beginnen. Möglich ist dies mithilfe einer privaten Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung, Aktien oder Fonds.
 
Denn mit einem frühen Start holt man einfach mehr aus seinem Geld heraus. Der wichtigste Verbündete ist der Zinseszinseffekt. Der wirkt umso stärker, je früher man anfängt. Wer mit 24 Jahren monatlich 50 Euro beiseitelegt, erhält bei einer Nettorendite von jährlich 2,5 Prozent mit 67 Jahren eine monatliche Rente von 200 Euro. Wer mit 30 Jahren anfängt, kommt auf 160 Euro. Ein 40-Jähriger muss sich mit nur noch rund 100 Euro begnügen.

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