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    Vermögensbarometer: Frauen und ihr Geld

Dresden, 22.11.2018 | (ks)
 
Jedes Jahr Ende Oktober veröffentlicht der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sein Vermögensbarometer. Eine Umfrage, die untersucht, wie die Deutschen zu Vorsorge und Finanzen stehen. 2018 standen Frauen besonders im Fokus der Untersuchung.
 

Einige der wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • 63 Prozent der Deutschen sind mit ihrer finanziellen Situation zufrieden oder sehr zufrieden.
  • Altersvorsorge und Zukunftssicherung stehen mit 28 Prozent der Nennungen auf Platz 1 der Motive zum Sparen.
  • 32 Prozent der Menschen machen sich wegen der Niedrigzinsen verstärkt Gedanken um ihre Altersvorsorge.
  • Aber nur 16 Prozent sind bereit, für mehr Rendite bei der Geldanlage mehr Risiken in Kauf zu nehmen.
  • 73 Prozent haben ihr Konsumverhalten nicht geändert. Damit ist es gegenüber den Vorjahren weitgehend konstant geblieben.
 

Fokusgruppe Frauen

  • Bei den Frauen ist die finanzielle Zufriedenheit mit 62 Prozent etwas weniger ausgeprägt als bei den Männern (65 Prozent).
  • Zudem legen Frauen bei den Kriterien zum Vermögensaufbau weitaus mehr Wert auf Sicherheit: Für 48 Prozent der Frauen, aber nur für 41 Prozent der Männer gehört Sicherheit zu den wichtigsten drei Kriterien.
  • Nur 35 Prozent der Frauen haben ihre Geldanlage an die Niedrigzinsen angepasst – bei den Männern sind es 42 Prozent.
  • Frauen und Männer sparen aber in vergleichbarem Umfang für die Altersvorsorge. Die monatlichen Sparraten beider Geschlechter sind in etwa gleich hoch.
  • Frauen sind im Konsumverhalten zurückhaltender. Nur fünf Prozent möchten ihren Konsum steigern (Männer: zehn Prozent), aber 23 Prozent (Männer: 16 Prozent) einschränken.
 

Sicherheit frisst ihre Rendite

Frauen geben selbst an, sich weniger gut mit Wertpapierprodukten auszukennen. Gut möglich ist jedoch, dass sie ihre eigenen Kenntnisse einfach realistischer einschätzen als Männer dies tun. Wenn Frauen und Männer gleichviel sparen, kann es jedoch sein, dass ein stark sicherheitsorientiertes Anlageverhalten der Frauen ihr Vorsorgekapital schmälert. Das liegt an den nach wie vor niedrigen Zinsen. Ein Ende dieser Phase ist nicht in Sichtweite.

Im Versicherungsbereich gibt es mittlerweile eine breite Angebotspalette an Altersvorsorgeprodukten, die Sicherheit und Renditechancen am Kapitalmarkt, beispielsweise durch Indexbeteiligungen, miteinander verknüpfen. Sie beziehen sogar zwei weitere Kriterien ein, die Frauen wichtig sind: Verfügbarkeit und Flexibilität. So ist zum Beispiel eine Vertragslaufzeit von nur sieben Jahren eine Zeitspanne, die Änderungen in der Lebens- und Vorsorgeplanung zulässt. Ob Frau komplett einen ererbten Sparstrumpf der Großtante einzahlt oder monatlich einen Teil des Einkommens, ob sie später eine Rente beziehen möchte oder sich ihr Kapital auszahlen lässt – sie kann sich das alles aussuchen.

Auch wenn Frau auf höhere Ertragschancen mit einer Beteiligung am Aktienmarkt setzen möchte, wird sie mit der  Fondgebundenen Rentenversicherung fündig. Was die wenigstens wissen, neben der Altersvorsorge von morgen lassen sich mit solchen Policen auch Risiken im Jetzt wie Todesfall, Krankheit oder Berufsunfähigkeit absichern.
 

Eine Vertrauensfrage

Fakt ist, moderne Produktvarianten sind weder ein Hexenwerk noch müssen es hochspekulative Anlageprodukte sein, an deren Ende ein Totalverlust steht.  Frauen sind im Alltag Spitzen-Geldmanager, die alle Erfordernisse im Blick haben. Deshalb sollten sie auch bei Vorsorge und Finanzen ruhig etwas mutiger werden. Ganz nach dem Motto: #FrauMachtsSchlauer.
Bei einem entsprechend fachkundigen Berater, dem sie vertrauen, müssen sie auch keine Scheu haben, zwei oder drei Mal nachzufragen, wenn es um komplexere Sachverhalte geht. Nur ein Produkt, dass man versteht, kann man guten Gewissens abschließen.

Es zeichnet einen guten Berater aus, dass er auch für Kunden ungewohnte Materie verständlich erklären kann. Genauso wie er eine abgestimmte Strategie zur Gesamtvorsorge gegen Lebensrisiken und für die Altersvorsorge entwickeln kann. Das ist ja ein Prozess, der sich über viele Jahre zieht, in den auch momentane Lebenswünsche wie beispielsweise das eigene Haus oder Kinder mit einbezogen werden müssen.

Hier finden Sie die Umfrageergebnisse des Vermögensbarometers im Detail.

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